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Vegan essen: Zwischenbilanz

19. Februar 2014 Comments (3) Allgemein

Vegan essen: Das Experiment

Seit Montag esse ich vegan. Warum? Weil ich einen Beweis brauche.

Die vegane Bewegung rund um Attila Hildmann scheint keine Grenzen zu kennen. Gewichtsabnahme, plötzliche Fitness und Vitalität, ja sogar der Alterungsprozess scheint sich zu verlangsamen.
Ich muss sagen, spätestens seit dem Buch ‚Eat & Run‘ von Scott Jurek finde ich vegan essen interessant. Es fasziniert mich, dass es im Ultrabereich möglich ist ohne tierische Produkte auszukommen und alle Nährstoffe zu bekommen, die man braucht.
Scott Jurek schreibt in Eat & Run, dass er mit der Zeit für sich selbst herausgefunden hat, dass er durch die Ernährungsumstellung ein Vielfaches fitter wurde und bessere Leistungen erbringen konnte.
Aber – und das liest man selten irgendwo – Jurek hat vorher so ganz und gar nicht gesund gelebt, Fast Food stand sehr oft am Speiseplan und so musste er sich – meiner Meinung nach – mit einer Menge Obst, Gemüse und verschiedensten Getreidesorten besser und fitter fühlen.

Ganz ehrlich: Ich glaube nicht daran, dass man durch die Umstellung auf vegane Ernährung gleich von einem besseren Hautbild profitiert, unglaubliche Energie und Power für den Alltag hat.
Vielmehr vermute ich, dass viele Menschen vor der Umstellung einfach sehr ungesund essen. Plötzlich lebt jemand vegan, muss zwangsläufig Hülsenfrüchte, Getreide, Pseudo-Getreide wie Amaranth & Co, Obst, Gemüse, Nüsse in seinen Speiseplan einbauen. Damit muss man sich fast gut fühlen, oder?

Ich traue mir jedenfalls zu sagen, dass ich sehr, sehr gesund lebe. Alle oben genannten Dinge habe ich auch vorher schon gegessen. Ich mag Obst, Gemüse, Hirse, etc. und schaue sehr, sehr genau darauf, was ich esse. Auch über die thermische Wirkung von Lebensmitteln mache ich mir so meine Gedanken und fühle mich sehr gut.

Weil ich aber nicht nur Vermutungen anstellen will, starte ich mein kleines Experiment. Kann es wirklich sein, dass das Weglassen von einem Bio-Ei, Schinken, einem guten Stück Fleisch, Butter und anderen Milchprodukten soviel bewirkt? Oder ist das Gegenteil der Fall und der ganze Hype kommt einfach von der Umstellung ungesund -> gesund, wie oben beschrieben?

Trainingstechnisch werde ich versuchen, wie gewohnt ca. 10-15 Stunden/Woche unterzubringen, sodass ich auch hier Vergleichswerte habe.
Ich bin jedenfalls gespannt und werde berichten, wie es mir so geht!

Viel Obst und Gemüse, daran wird sich nichts ändern

Viel Obst und Gemüse, daran wird sich nichts ändern

3 Responses to Vegan essen: Das Experiment

  1. Ana Candazo sagt:

    Hallo,

    ich bin seit über einem Jahr Veganerin und habe mich schon immer gesund ernährt bzw. war auch immer sportlich.
    Und die Veränderungen durch die vegane Ernährung sind schon beachtlich. Ich hätte z.b. nie gedacht 3 mal in der Woche Halbmarathon-Strecken zu laufen.
    Aber bei mir dauerte es ein paar Monate bis ich die Veränderung im sportlichen Bereich bemerkt habe.
    Bis dahin war es ein tolles Wohlbefinden.
    Und Scott Jurek ist toll!

    Wünsche dir viel Glück und vor allem Spaß beim experimentieren. :)

    lg
    Ana

  2. Michaela sagt:

    Na ich bin gespannt….

  3. Moser Hildegard sagt:

    Liebe Sigi, Mannerschnitten sind vegan,:)